Schlittenfahren ist ein Riesenspaß für die ganze Familie. Mit einem Bob macht das Rodeln besonders viel Spaß. Worauf man achten muss, was für Ausführungen es gibt und was die 10 besten Bob Schlitten sind, verraten wir in diesem Beitrag.

Die 10 angesagtesten Bobs für kleine Wintersportler

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Letzte Aktualisierung am 28.02.2021 um 22:02 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist ein Bob?

Anders als der klassische Holzschlitten sind diese coolen Gefährte in der Regel immer aus Kunststoff gefertigt. Das synthetische Material ist besonders robust und widerstandsfähig. Außerdem hat es gute Gleiteigenschaften. Anders als ein Schlitten der durch seine metallbeschlagenen Kufen in der Bahn gehalten wird hat ein Bob meist eine kufenähnliche Unterbodenkonstruktion aus Plastik. Dabei handelt es sich um längs verlaufende Strukturen oder Kunststoffkufen, um ihn in der Spur zu halten. Sonst würde er sich unkontrolliert drehen und wäre damit ein unberechenbares Geschoss das eine Gefahr für die kleinen Fahrer, aber auch andere Personen auf der Piste. Ein Merkmal ist zudem das sportliche Design des Bobs. Viele Modelle erinnern an kleine Rennflitzer und das finden Kinder natürlich richtig cool. Hat er dann noch ein Lenkrad, ist das Glück perfekt.

Was für Modelle gibt es?

In allen Farben und Formen, sogar mit Motiven und im Formel 1 Design oder im Schneemobil-Look kann man sie kaufen. Die wichtigsten Varianten und ihre Unterschiede erklären wir im Folgenden.

Rodel Bob
Der Rodelbob ist die einfachste Ausführung. Im Grunde genommen handelt es sich dabei nur um eine Kunststoffwanne die dem Körper insoweit angepasst ist, als dass man sicher darin Platz nehmen kann ohne gleich hinauszufallen. Natürlich ist auch der “Unterboden” auf Schneepisten angepasst und kufenartig beschaffen. Diese Bobs können genauso flott fahren wie andere Varianten – allerdings sind sie schwieriger zu kontrollieren. Man kann mit Armen und Beinen arbeiten und sein Körpergewicht entsprechend nutzen und sich nach links oder rechts lehnen um zu lenken. Eine Bremse sucht man hier aber ebenso vergebens wie ein Lenkrad oder Lenkgriffe. Für Kinder ist dieser Rodler jedenfalls nicht zu emfpehlen.

Lenkbob
Der Lenkbob ist der beliebteste Schneeflitzer aus Kunststoff überhaupt. Er hat den größten Suchtfaktor und macht Kindern am meisten Spaß. Entweder er ist mit einem kleinen Lenkrad ausgestattet das direkt mit den Kufen verbunden ist oder bei günstigeren Ausführungen links und rechts jeweils mit einem Griff zum lenken. Wird einer davon betätigt, steuert der Rodler in diese Richtung. Das Prinzip dahinter ist, dass der Bob auf dieser Seite abgebremst wird und sich deshalb nach links oder rechts neigt. Betätigt man beide Hebel gleichzeitig, bremst er. Hat man hingegen nur ein Lenkrad zum steuern, verfügt das Gefährt dann über eine Bremse die leicht zu erreichen und betätigen sein muss. Für Kinder ist diese Ausführung das Nonplusultra und deshalb unsere Empfehlung.

Bob Schlitten
Dieser Sammelbegriff fasst eigentlich alle Bob-Arten zusammen. Es gibt aber auch Bobs die wie ein Schlitten aussehen. Sie haben zwei Kufen und eine ähnliche Form. Allerdings sind ihre Sitzflächen in der Regel besonders gepolstert und die ganze Konstruktion besser auf seinen Fahrer angepasst. Im Idealfall bieten sie mehr Sitzkomfort als ein normaler Schlitten und man kann die Beine etwas einfacher unterbringen. Ob dies in der Praxis dann auch zutrifft hängt in erster Linie aber vom gekauften Modell und der Größe der Kids ab. Da man den Nachwuchs ohnehin in einen warmen Schneeanzug steckt der ein bequemes Sitzen ermöglicht – die Abfahrt dauert ja nur wenige Sekunden – braucht man dies vielleicht nicht unbedingt.

Zipflbob
Der Zipflbob ist relativ kurz. Hinten hat er eine Sitzfläche die meist mit Schaumstoff oder Gummi gepolstert ist. Dem Sitz folgt dann eine Erhöhung, auf der sich der Zipfl befindet. Dieser erinnert auf den ersten Blick an ein Spielzeug aus einem Erotikgeschäft – man kann aber auch eine Handbremse darin erkennen mit etwas weniger Phantasie. Den Zipfl hat man jedenfalls zwischen den Beinen, links und rechts daran vorbeigehen und wahlweise auf die kleine Ablage gestellt werden mit der das Gefährt abschließt oder in der Luft gehalten werden, um im Schnee lenken zu können. Dieser Bob eignet sich aber eher für Erwachsene oder große Kinder, da es recht anspruchsvoll ist, den Schneezipfl zu manövrieren und die Sturzgefahr daher recht groß.

Aufblasbarer Bob
Besonders kompakt sind diese Flitzer. Praktisch nicht unbedingt, denn ehe die Kids den Hügel hinunter sausen können muss man sie zunächst aufblasen. Wenn einem bei Minusgraden dabei nicht die Lippen an das Ventil frieren, macht einem vielleicht die Kälte beim aufpusten zu schaffen und man verliert die Lust noch ehe der Rodler prall mit Luft gefüllt ist. Das schlauchbootartige Design erinnert an einen Schlitten und man weiß nicht so recht ob man damit den Berg hinunter preschen, eine Raftingtour einem Fluss unternehmen oder in See stechen soll. Einzig der vordere Teil der spitz zusammenläuft und sich nach oben erhebt verdeutlicht die Ambitionen als Schneefahrzeug. Meist gibt es vorne und hinten links und rechts jeweils zwei Griffe, sodass zwei Personen sich festhalten können. Die Luftkammern verlaufen entsprechend längs, um das Schneeboot auf der Piste halten zu können. Für Kinder ist diese Variante jedenfalls nicht zu empfehlen. Erwachsene werden aber sicher ihren Spaß damit haben.

Skibob
Der Skibob sieht aus wie ein kleines Schneemobil. Unter der Sitze befinden sich zwei große Kufen und vorn eine weitere in der Mitte. Diese ist direkt mit dem Lenkrad verbunden. Das Gefährt ist sehr schnell im Schnee und durch die große Kufe vorn sehr präzise lenkbar. Große Kinder können bequem darauf Platz nehmen und haben mächtig Spaß mit dem flotten Rodler der meist auch über einen Hebel zum Bremsen verfügt. Für kleine Kinder eignet sich dieser Bob allerdings noch nicht. Auch nicht in Begleitung eines Erwachsenen. Da das Lenkrad sich direkt vor einem befindet kann dies bei einem Unfall oder Sturz sehr gefährlich werden für den Nachwuchs, da man ihn eventuell gegen das Lenkrad drückt. Also ein Schneefahrzeug für die Großen.

Worauf es beim Kauf ankommt

Die kleinen Schneefahrzeuge sind natürlich alle dafür konzipiert, im Winter mächtig viel Spaß mit ihnen zu haben. Es gibt aber teilweise erhebliche Unterschiede was Qualität, Funktion und Sicherheit anbelangt. Worauf man beim Kauf besonders achten sollet, zeigen die folgenden Kriterien. Das ist wichtig:

Sicherheit
Der wichtigste Aspekt beim Kauf eines Bobs und von Kinderschlitten generell ist die Sicherheit. Im Grunde genommen dreht sich fast alles darum. Wenn man das Gefühl hat einen Rodler vor sich zu haben der die Sicherheit des Kindes nicht gewährleisten kann, sollte man ihn auch nicht einsetzen und sich nach Alternativen umsehen. Während Schneeballschlacht und Schneemann bauen harmlose Aktivitäten sind, kann es beim Schlittenfahren durchaus gefährlich werden. Ein Helm ist bei Kindern Pflicht!

Bremse
Maßgeblich für die Sicherheit beim Rodeln ist die Möglichkeit, das Gefährt jederzeit zum Stehen bringen zu können oder bei einer steileren Abfahrt zumindest die Geschwindigkeit deutlich drosseln zu können. Eine Bremse ist deshalb sehr wichtig, gerade bei Kindern. Sind diese schon älter und beherrschen das Bremsen mit den Füßen, ist natürlich auch alles bestens.

Lenkung / Steuerbarkeit
Die meisten Modelle sind mit einem kleinen Lenkrad ausgestattet das die Kleinen sehr schnell beherrschen und ihnen das Gefühl vermittelt, in einem kleinen Rennwagen zu sitzen. Günstige Ausführungen haben manchmal nur zwei Lenkgriffe – jeweils einen links und einen rechts. Bei sehr billigen und weniger empfehlenswerten Varianten bohrt sich dann das andere Ende des Griffes in den Schnee. Dadurch wird der Bob auf der entsprechenden Seite abgebremst und da Gefährt neigt sich in diese Richtung. Werden beide Hebel gleichzeitig angezogen, bremst er und kommt letztendlich zum Stehen. Das Prinzip erinnert an die Handbremse im Auto. Zumindest wenn man sich nicht gerade mitten in der Abfahrt befindet und gerade über ein steiles Stück manövriert. Grundsätzlich sind Bob Schlitten für Schnee ausgelegt – das gilt auch für den Schlitten. Vereiste Flächen sind nicht der richtige Untergrund zum Rodeln. Nicht für Kinder und nicht für Erwachsene.

Gleitfähigkeit
Ein aerodynamisches Design das den Luftwiderstand verringert und die Luft um den Rodler und seine Fahrer lenkt ist sicher nur für Profis relevant. Der Boden des Bobs sollte aber so beschaffen und geformt sein, dass das Gefährt sicher über den Schnee gleitet und nicht abgebremst wird oder nach links oder rechts ausbricht.

Komfort
Auch wenn man nur ein paar Mal im Jahr die Kids in Schneeanzüge steckt und mit ihnen zum Rodeln loszieht – etwas Komfort kann nicht schaden.Der Sitz sollte möglichst rutschfest sein, damit der Nachwuchs nicht während der Fahrt hinunterfallen oder -rutschen kann. Ein gepolsterter Sitz ist sicher ein Nonplusultra-Feature, für Vielrodler aber sicher eine Überlegung wert und den kleinen Aufpreis wert. Schließlich soll der Gaudi im Schnee nichts im Wege stehen.

Belastbarkeit & Qualität
Die Belastbarkeit liegt meist bei etwa 100 Kilogramm. Natürlich hängt sie vom Modell, der Konstruktion und den verwendeten Materialien ab. Ein Blick in die Spezifikationen kann nie schaden. Robust sollte das Gefährt sein und gut verarbeitet. Einige Ausführungen sind aus Metall oder haben zumindest Metallelemente die sie besonders stabil machen. Gerade bei den Lenkhebeln macht dies Sinn oder für die Lenkradstange. Für einen annehmbaren Bob sollten Kinder aber nun wirklich kein Problem darstellen. Wer soll sonst auch darauf fahren?

Abmessungen & Gewicht
Da man einen Bob auch irgendwo aufbewahren und schließlich im Auto verstauen muss, kann auch ein Blick auf die Abmessungen und das Gewicht nicht schaden. Das Gewicht der flotten Gefährte liegt bei etwa drei bis vier Kilogramm. Abweichungen nach unten und oben sind natürlich möglich. Meist sind Bob Schlitten etwa einen Meter lang und einen halben breit. Die Höhe liegt im Normalfall irgendwo zwischen 15 und 30 Zentimeter.

Bob Schlitten Test: Stiftung Warentest & ÖKO-Test

Im Jahre 2013 hat Stiftung Warentest einen Test durchgeführt unter Berücksichtigung der wichtigsten Kriterien. Dazu zählen unter anderem Bremsweg, Steuerbarkeit, Gleitfähigkeit und Fahrgefühl. Die Ergebnisse des Tests lassen sich hier einsehen. Uns ist nicht bekannt, dass ÖKO-Test einen Test veröffentlicht hätte. Sollte sich daran etwas ändern, werden wir natürlich sofort auf die Testergebnisse verweisen.

Bob oder Schlitten?

Ein klassischer Holzschlitten weckt vor allem bei Oma und Opa nostalgische Gefühle – einen Bob gab es ihrerzeit vermutlich noch nicht. Die unzerstörbaren Wintergefährte überdauern nicht selten Jahrzehnte und befinden sich bei dem ein oder anderen noch irgendwo auf dem Dachboden oder im Keller.

Inzwischen wurde die Palette an Rodelfahrzeugen deutlich erweitert und der Schlitten aus Holz hat neben Bob & Co auch noch direkte Konkurrenz aus Plastik bekommen die ihm optisch nachempfunden ist, also wie ein Schlitten aussieht, aber eben aus Kunststoff gefertigt ist. Diese Modelle sollen verbesserte Fahreigenschaften haben und zudem mehr Komfort bieten.

Auch der Bob steht hoch im Kurs und ist bei Kids mitunter sogar noch beliebter als der olle Schlitten. Auf dem Bob zu sitzen mit dem Lenkrad in der Hand und womöglich noch einer mechanischen Bremse die man mal eben ganz locker betätigen kann ist eben einfach cooler. Und die Kisten sehen auch noch aus wie kleine Autos.

Die Kritik an Plastik hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und viele Verbraucher fragen sich zurecht, ob sie der Umwelt zuliebe nicht doch lieber auf den Klassiker aus Holz zurückgreifen sollten. Da moderne Bob Schlitten sehr widerstandsfähig und langlebig sind, muss man bei diesem Punkt nicht ganz so streng sein. Immerhin hat man mit den Schneeflitzern jahrelang Spaß.

Fest steht: Je weniger Schnickschnack und bewegliche Teile der Rodler hat, je weniger ist er anfällig für Schäden. Ein Schlitten hat kein Lenkrad das kaputt gehen kann und keine Hebel zum Bremsen oder Lenken. Auch Stürze überstehen die Holzboliden in der Regel ohne Probleme. Gute Bobs aber auch.

Wofür man sich am Ende entscheidet, sollte vor allem von den Wünschen und Vorlieben der Kinder abhängen. Beides macht ungemein viel Spaß, auch wenn es etwas schwieriger ist einen Schlitten mit Kufen zu beherrschen als einen Lenkbob. Zumindest, wenn man die Abfahrt allein und ohne erwachsenen Begleiter absolvieren möchte.

Preislich spielen beide Varianten etwa in der selben Liga und etwas Abwechslung kann auch auf der Piste nicht schaden. Mit Bob und Schlitten ausgerüstet kann man den ganzen Tag auf der Rodelbahn verbringen und es so richtig krachen lassen.

Also wieso nicht beides kaufen und mitnehmen?