Die größte Fläche im Jugendzimmer entfällt auf die Wände. Diese fallen beim Betreten des Raums auch als erstes ins Blickfeld, immerhin befinden sie sich genau auf Augenhöhe. Die Wände bieten deshalb viel Platz, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und dem Zimmer eine individuelle Note zu verleihen. Der Wandgestaltung kommt deshalb eine ganz besondere Rolle zu. Die gestalterischen Möglichkeiten sind nahezu unendlich. Man kann mit allerhand Materialien, Farben und mustern hantieren und diese Fläche mit allerhand Deko verschönern. Einige Ideen wollen wir hier gerne ansprechen.

Wandtattoos

Wandtattoos oder Wandsticker sind so angesagt wie nie. Sie sind günstig, einfach anzubringen und wenn nötig auch schnell wieder zu entfernen. Es gibt unendlich viele Motive und coole Sprüche, mit denen man seine Persönlichkeit, seine Interessen und Vorlieben äußern und seinem Zimmer auf diese Weise Individualität und Charakter verleihen kann. Alles über Wandtattoos fürs Jugendzimmer, wie man sie anbringt und was es sonst noch an Infos gibt, erfahrt ihr auf dieser Seite.

Letzte Aktualisierung am 28.02.2021 um 15:10 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Wandbilder

Ein Jugendzimmer ohne Bilder hat wenig Charme. Natürlich kann man die Wandgestaltung auch ohne Bilder realisieren und einen ganz besonderen Ort zaubern. Aber Wandbilder zu integrieren ist in jedem Falle eine einfache und meist kostengünstige Möglichkeit, kahlen Wänden Ausdruck zu verleihen. Besonders aktuell sind sogenannte PopArt-Bilder oder einfach nur PopArts. Dabei handelt es sich um Leinwandbilder, die mit den unterschiedlichsten Motiven bedruckt sind und sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Diese Kunstform, welche zu deutsch einfach nur “populäre Kunst” heißt, reicht von Motiven die Rocklegenden oder Teenie-Stars abbilden bis hin zu aussagekräftigen Sprüchen, Städten und abstrakten Motiven. Ein Leinwandbild kann aber alles abbilden. Man kann für wenig Geld auch eigene Bilder drucken lassen. Beispielsweise von sich und den besten Freunden von einem gemeinsamen Ausflug.

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Wanduhren

Die Uhrzeit im Blick zu behalten gehört natürlich auch für Jugendliche zum Tagesgeschäft. Das Smartphone leistet hier als Universalgenie und omnipräsentes Accessoire mit Sicherheit gute Dienste. Etwas eleganter lässt sich die Zeit im Jugendzimmer allerdings von einer modernen Wanduhr präsentieren. Mit Omas Kuckucksuhr oder Urgroßmutters altbackener Riesenuhr mit Pendel haben diese stylischen Gadgets allerdings wenig zu tun. Diese schicken Uhren haben nämlich viel mehr zu bieten als die Uhrzeit. Sie sind vielmehr Ausdruck von ultimativem Style und Wohnambiente. Die schönsten Modelle findet ihr auf dieser Seite.

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Wandfarben

Farben beeinflussen unsere Stimmung maßgeblich. Außerdem haben sie einen großen Einfluss auf einen Raum. Sie können ihn größer oder kleiner wirken lassen oder ein finsteres Zimmer in das wenig Sonnenlicht fällt heller erscheinen lassen. Im Jugendzimmer lassen sich mit den richtigen Farben Akzente setzen und eine wohnliche Atmosphäre für Teenager erschaffen. Besonders schön wird das Ergebnis aber nur dann, wenn man es nicht übertreibt. So lassen sich tolle Effekte erzielen, wenn nur einzelne Abschnitte oder Wände gestrichen werden, während man den Rest einfach weiß streicht. Besonders wichtig ist bei der Auswahl der Farben, dass sie am Ende ein harmonisches Gesamtbild ergeben und perfekt zur Einrichtung passen. Mehr über die richtige Farbwahl gibt es hier zu lesen.

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Poster

Poster sind ein absoluter Klassiker. Sie sind extrem günstig und mit nur nur vier Reißnägeln lassen sie sich in weniger als 60 Sekunden anbringen und noch viel schneller wieder entfernen, sollte man sich an ihnen sattgesehen haben oder das Motiv nicht mehr hipp genug sein, als dass es noch weiter im Zimmer hängen könnte. Poster finden sich heute wie vor 10 oder 20 Jahren in so ziemlich jedem Jugendzimmer. Während es bei Jungs häufig Sportler sind, stehen bei Mädchen die aktuellsten Idole und Teenie-Schwärme wie diverse Boybands an der Wand, die man aktuell toll finden muss. Die tollsten Motive haben wir für euch herausgesucht.

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Der richtige Untergrund

Am einfachsten anzubringen sind sicher klassische Tapeten. Raufaser lässt sich in jeder beliebigen Farbe streichen und stellt deshalb eine solide Basis zur weiteren Gestaltung des Raumes dar. Noch langlebiger ist der Rauputz. Auch er lässt sich beliebig streichen und stylen. Natürlich kann man diesen Aufwand auch umgehen, indem farbige Tapeten oder solche die mit Motiven und Mustern versehen sind, Einzug halten. Die Auswahl ist gewaltig, für jeden Geschmack und Geldbeutel finden sich unzählige Alternativen. Eher selten kommen Wandverkleidungen diverser Art zum Einsatz. Sei dies eine Holzverkleidung oder eine Schicht im Backstein-Look. Hier sollte man dezent vorgehen und sich auf einzelne Wandabschnitte beschränken, um beispielsweise einzelne Bereiche im Jugendzimmer zu akzentuieren. Beispiele, Ideen und Tipps verraten wir hier.

Kreativ sein

Der Phantasie sind bei der Wandgestaltung im Jugendzimmer wirklich keine Grenzen gesetzt. Sind Skateboards alles für Ihren Sohn? Dann hängen Sie doch einfach ein Skateboard-Deck an die Wand! Für ein paar Euro kann man noch ein paar Haken kaufen und daraus eine schicke Garderobe machen. Es gibt fast nichts, was sich nicht an die Wand hängen lässt und dort auch noch gut aussieht und ordentlich was hermacht. Ihre Tochter liebt Gitarren? Ein paar Gitarrenhalterungen für die Wand installieren, Gitarren aufhängen und mit einer dazu passenden Gestaltung der umgebenden Wand diese ganz geschickt hervorheben und zum zentralen Element, einem echten Eyecatcher machen.

Pinsel und Schablone schnappen und selbst Hand anlegen!

Auch sehr schick sind Sprüche und Zitate von Vorbildern und Idolen, die man selbst angebracht hat. Wer es kann, nimmt hierzu einfach etwas Farbe und einen Pinsel in die Hand. So lassen sich auch schöne Motive umsetzen, die den Wänden eine persönliche Note verleihen. Wem das zu viel des Guten ist oder wer keine Geduld dafür hat und möglicherweise auch keine allzu künstlerische Begabung, der kann auf eine große Auswahl an Schablonen zurückgreifen, die einem bei der Umsetzung dieser Idee eine große Hilfe sind. Es muss nicht immer ein Pinsel sein – mit einem Schwamm kann man diese Wandschablonen austupfen und so interessante Strukturen und Muster schaffen.

Stauraum schaffen

Stauraum kann man nie genug haben. Und auch für Deko und diverse Accessoires und sei es nur die beachtliche Sammlung an Filmen oder Videospielen. Mit einzelnen Regalbrettern kann man die Wände um nützliche Stellflächen erweitern. Wenn man ein farbiges Rechteck an die Wand malt und das Regalbrett genau in der Mitte davon anbringt, kann man Akzente setzen und das Gesamtbild im Zimmer gekonnt auflockern. Diese Wandregale sind sehr günstig und schnell selbstgemacht. In der Do It Yourself Rubrik liefern wir hierzu passende Ideen und Anleitungen.

Wandbeleuchtung

Es muss nicht immer die klassische Deckenbeleuchtung und ein Deckenfluter sein. Oder zumindest nicht ausschließlich. Denn auch die Wände bieten massig Platz für Lampen. Besonders sinnvoll ist diese Option, wenn man einzelne Bereiche, zum Beispiel die Sitz- und Chillecke oder den Lesebereich ausreichend beleuchten möchte, ohne hier dem Boden Platz wegzunehmen oder wertvolle Stellflächen von Möbeln.